Fidel Castro

Castros Kuba - Gesundheit

República de Cuba

Amtssprache:
Spanisch
Hauptstadt:
Havanna
Staatsform:
Sozialistische Republik
Fläche:
110.860 km²
Einwohnerzahl (2003)
11.184.023
Unabhängigkeit von Spanien
10. Oktober 1868 (erst 1902 durch Spanien anerkannt)
Währung: Kubanischer Peso, konverierbarer Peso
Zeitzone:
UTC (GMT-5)
Nationalfeiertage:
1.1. und 26.7
Internet-TLD:
.cu
Telefonvorwahl:
+53

Das Kuba Fidel Castros - Gesundheit

Kuba, Satellitenbild der NASA
Satelitenbild der NASA

Gesundheit

Für ein karibisches "Entwicklungsland" gibt es zunächst eine wichtige Besonderheit: Auf Kuba verhungert niemand. Der Lebens- und Versorgungsstandard gilt als besser als in den Staaten des ehemaligen Ostblocks oder in China.

Seit 1959 existiert in Kuba ein geradezu einmaliges Sozial- und Gesundheitswesen. Unfall-, Kranken-, Pflege-, und Arbeitslosenversicherungen für jedermann werden über Steuern finanziert. Jedem Kubaner ist damit eine umfassende Gesundheitsfürsorge garantiert.

Vor 1959 gab es in Kuba etwa 6000 Ärzte, von denen etwa 3000 in Folge der Revolution ausgewandert sind. Heute sind in Kuba rund 65.000 Ärzte registriert - jeder Arzt hat damit im Durchschnitt nur etwa 200 Patienten zu betreuen. Erwähnenswert ist die Kindersterblichkeit von 0,62 Prozent - auch die Sterblichkeit von Müttern im Kindbett liegt weit unter den Zahlen der vergleichbaren Karibikregion im Durchschnitt westlicher Industrienationen.

Kubanische Ärzte gelten vor allem auf den Gebiet der Herzchirurgie als hervorragend. Daraus resultiert ein gewisser "Gesundheitstourismus" von Menschen aus der "westlichen" Welt, die sich In Kuba zu günstigen Preisen operieren und behandeln lassen. Auch der Bereich der "Schönheitchirurgie" wird - wohl in Hinblick auf die dort möglichen Deviseneinnahmen - ausgeweitet.

Kuba gilt - bedingt durch eigene Anstrengungen nach der US-Wirtschaftsblockade zur Selbstversorgung - als sehr fortschrittlich bei der Medikamentenforschung. Es ist damit theoretisch in der Lage biologische Kampfstoffe herzustellen.

Hinweisen muss man jedoch darauf, das die andauernde Wirtschaftsblockade der USA gerade für den Bereich der medizinischen Versorgung große Auswirkungen auf die Qualität der Versorgung der Bevölkerung hat: Medizinische Geräte, Medikamente und medizinische Hilfsmittel wie Plasikspritzen oder Gummihandschuhe sind von dem Embargo nicht ausgenommen und werden nicht unbedingt in Kuba selbst hergestellt.

Als kleine Randnotiz: Kuba hat den USA nach dem 11. September sofort medizinische Hilfe angeboten, als Präventivmaßnahme für eventuelle Anschläge mit B oder C Waffen.

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